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Pressemitteilungen

Auf die Pressemitteilungen der vergangenen Jahre können Sie über das Archiv zugreifen.

Moderne Therapieoptionen bei Arthrose/Gelenkerkrankungen

Gesundheitsforum am 6. April 2017 im Bürgerhaus Seepark

Freiburg. Abnutzungserscheinungen und Verletzungen von Gelenken bedeuten für Betroffene große Einbußen in der Lebensqualität. Das RKK Klinikum und das ambulante Zentrum für Strahlentherapie Freiburg laden ein zum Gesundheitsforum "Moderne Therapieoptionen bei Arthrose/ Gelenkerkrankungen" am Donnerstag, 6. April 2017 um 19:00 im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg). Interessierte haben die Möglichkeit, sich aus erster Hand über Ursachen, moderne Diagnostik und neue  Behandlungsmethoden bei entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen wie der Arthrose zu informieren. Die am Standort St. Josefskrankenhaus tätigen Hauptoperateure des EndoProthetikZentrum RKK Freiburg und Waldkirch, Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei (Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie) und Dr. Mike Oberle (Leitender Arzt der arthroskopischen Chirurgie), sowie der Leiter des Zentrums für Strahlentherapie, PD Dr. Christian Weißenberger, stehen nach ihren Vorträgen auch für Fragen zur Verfügung. Dabei soll auch kritisch diskutiert werden, in welchen Fällen Operationen vermeidbar sind. Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (info@stz-fr.de, Telefon 0761 / 151 864-05).(Ankündigungsflyer)

Über- und Fehlbelastungen von Gelenken können zu Veränderungen an Knochen, Sehnen und am Gelenkknorpel führen. Eine häufige Folge davon: Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Immobilität, die zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Zu den häufigsten Indikationen gehören die Arthrose, das schmerzhafte Schultersyndrom oder Sportverletzungen wie der Tennis- bzw. Golferellenbogen, der Fersensporn oder eine schmerzhafte Schädigung der Achillessehne. Insgesamt kennt man in der Medizin bis zu vierhundert verschiedene Krankheiten, die mit Gelenkschmerzen einhergehen.

Das lässt bereits erahnen, wie komplex die Fahndung nach den Ursachen ist. Eine genaue Diagnose ist jedoch unerlässlich, um die Beschwerden wirksam behandeln zu können. Am häufigsten betroffen sind die Gelenke, die im Alltag am stärksten strapaziert werden. Haben konservative Behandlungs- Therapien keinen oder nur unzureichend Erfolg gezeigt, stehen bei der Behandlung von Knie-, Hüft-, Fuß- oder Schultergelenkschmerzen minimalinvasive Verfahren zur Verfügung.

"Wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept. Dadurch kann zumeist eine gute Behandlung der Beschwerden und das Voranschreiten der Krankheit gehemmt werden", betont Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei. "Patienten, bei denen medikamentöse oder physiotherapeutische Behandlungen nicht zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden führt, können von der therapeutischen Wirkung moderner Strahlenmedizin profitieren", betont PD Dr. Christian Weißenberger. Die unmittelbar schmerzlindernde Wirkung der im Vergleich zur Tumorbehandlung sehr viel niedrigeren Dosis basiert vor allem auf der Auslösung antientzündlicher Reaktionen im bestrahlten Gebiet, verbunden mit einer Hemmung und Modulation von Autoimmunprozessen.

Zertifikat bestätigt

Hohe Qualität im EndoProthetikZentrum RKK

 Freiburg. Vor knapp einem Jahr wurde dem RKK Klinikum in Anerkennung seiner herausragenden Struktur-, Behandlungs- und Ergebnisqualität für die beiden Standorte St. Josefskrankenhaus in Freiburg und Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch das Zertifikat EndoProthetikZentrum (EPZ) verliehen. Jetzt wurde von den Auditoren im Rahmen des Überwachungsaudits die Empfehlung zur Aufrechterhaltung des Zertifikats ausgesprochen und damit das etablierte Qualitätsmanagement-System bestätigt. Besonders hervorgehoben wurde die operative Versorgung von Hüftfrakturen in Verbindung mit der Geriatrisch frührehabilitativen Komplexbehandlung (GFK).

 Die Auditoren des Überwachungsaudits für die EndoCert Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischen Chirurgie
(DGOOC) zeigten sich besonders beeindruckt von dem auf der Station IDA (Interdisziplinäre Altersmedizin) verfolgten interdisziplinären Behandlungsansatz und den damit erreichen Ergebnissen. "Um die Selbständigkeit und Mobilität älterer Patienten wieder zu erlangen, bedarf es einer besonderen, ganzheitlichen Versorgung in Form aktivierender und trainierender Maßnahmen sowie sozialer Begleitung, Beratung und Unterstützung", betont Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei, Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie im St. Josefskrankenhaus in Freiburg und ergänzt: "Eine wesentliche Rolle spielt dabei die enge Verzahnung der frührehabilitativen Maßnahmen mit den akutmedizinischen Maßnahmen". In der einzigen Einrichtung dieser Art im Großraum Freiburg kann unter der Leitung von Dr. Bernd Köster, Ärztliche Leiter des Fachbereichs Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie, in vielen Fällen durch die GFK eine Pflegebedürftigkeit vermieden werden. Patienten können mobiler, selbstständiger und stabiler nach Hause entlassen werden. Ziel ist es, die persönlichen Ressourcen der Patienten so zu fördern, dass sie ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zurückgewinnen bzw. behalten, um möglichst in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren zu können.

Dr. Bettina Götze, Chefärztin der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie im Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch ist überzeugt: "Die Zertifizierung und die damit zusammenhängende Qualitätsmanagement hat wesentlich zur erfolgreichen Entwicklung der chirurgischen Orthopädie beigetragen". Mit Blick auf die zum Ausdruck gekommene sehr gute Beurteilung der Auditoren und auf die Vorbereitungen für die Zertifizierung des Loretto-Krankenhauses betont Bernd Fey, Geschäftsführer des RKK Klinikums: "Wir nehmen das Thema Qualität sehr ernst und werden damit unseren eigenen Ansprüchen, aber und auch den Ansprüchen und Forderungen der Politik in vollem Umfang gerecht". Mit circa 1.200 Hüft- und 600 Knieprothesen im Jahr ist das RKK Klinikum im Großraum Freiburg das größte Kompetenzzentrum für Endoprothetik.

Mehr Lebensqualität für Tumorpatienten

Mehr Lebensqualität für Tumorpatienten

Freiburg, 12. Januar 2017. Im Loretto-Krankenhaus steht für Patienten mit Wirbelsäulenmetastasen ab sofort die hoch innovative minimalinvasive "OsteoCool-Therapie" zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine Radiofrequenzablation mit anschließender Zementaugmentation von Wirbelkörper-Tumoren bzw. Metastasen. Gerade Patienten, bei denen bisherige Behandlungswege nicht möglich oder nicht erfolgreich waren profitieren von der neuen Technik, bei der mit einer Sonde Tumorzellen in der Wirbelsäule vernichtet werden. Das Loretto-Krankenhaus gehört bundesweit zu den ersten Kliniken, in der diese Therapie angeboten wird.

Bei ca. 1/3 der Patienten, die an Krebs sterben werden Knochenmetastasen festgestellt. Krebszellen siedeln sich von der ersten Tumorerkrankung, dem sogenannten Primärtumor, ab und gelangen über die Blutbahn ins Knochenmark, wo sie Schmerzen verursachen und die Lebensqualität einschränken.

Bei den neuen Verfahren werden über ein bis zwei kleine Einstichstellen minimalinvasiv dünne Sonden in den Wirbelkörper eingebracht. Über diese werden Energie und Hitze gezielt auf das Tumorgewebe in den Wirbelkörpern abgegeben; Folgeerkrankungen wie Wirbelkörperbrüche oder neurologische Komplikationen infolge der Tumorausbreitung z. B. in den Rückenmarkskanal, können dadurch hinausgeschoben oder vermieden werden. Um Tumorzellen innerhalb weniger Minuten mit Hitze abzutöten ohne Teile der Wirbelsäule zu schädigen, muss das Gerät gleichzeitig erhitzen und die angrenzende Knochensubstanz kühlen. Zur zusätzlichen Stabilisierung wird über die Zugangskanülen in den Hohlraum, in dem zuvor das Metastasengewebe saß, Knochenzement eingebracht.

"Mit der sehr schonenden Therapieoption der Firma Medtronic sind in unserer Klink alle bis heute behandelten Patienten wieder schmerzfrei und beweglich", betont Dr. Frank Hassel, Chefarzt in der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Wirbelsäulenchirurgie und ergänzt: "Patienten können noch am gleichen Tag wieder aufstehen und voll belasten. Anschließend kann dann die weitere Therapie mit Bestrahlung und/oder Chemotherapie erfolgen."

RKK Klinikum mit neuer Klinikseelsorgerin

Andrea Kohler im St. Josefskrankenhaus

Freiburg. Seelsorgerin Andrea Kohler (kath.) wurde im Rahmen einer Feierstunde offiziell in das Seelsorgeteam des St. Josefskrankenhauses im RKK Klinikum eingeführt. Zusammen mit Pfarrer Wolfang Gätschenberger (kath.) und Pfarrerin Friederike Folkers (ev.)  gehört sie zum ökumenisches Team von Hauptamtlichen und Ordensschwestern, das unterstützt wird von einem ehrenamtlichen Krankenbesuchsdienst. Als Fachreferentin Klinik- und Kurseelsorge wird sie darüber hinaus im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Mitarbeitende der Krankenhausseelsorge im gesamten Bistum begleiten.

Geschäftsführer Bernd Fey würdige Andrea Kohler als hervorragende Fachfrau und betonte, dass die anspruchsvolle und herausfordernde Aufgabe der Seelsorge im RKK Klinikum zum Selbstverständnis der Ordenskrankenhäuser gehört und Patienten sowie deren Angehörigen damit die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit Lebensfragen geboten wird: "Wir verstehen diese individuelle Wegbegleitung als ein Teil des umfassenden Behandelns und Heilens von Körper, Geist und Seele". Barbara Winter-Riesterer, Leiterin der Abteilung Pastorale Grundaufgaben im Erzbischöflichen Seelsorgeamt, führte aus, dass Krankenhausseelsorge daran erinnert, dass sich der christliche Glaube vom Ursprung her als therapeutische Kraft versteht. Auch der Ärztliche Direktor Professor Dr. Stephan Kersting, Pflegedirektorin Michaela Schmid, Pfarrerin Friederike Folkers und Pfarrer Wolfang Gätschenberger begrüßten die neue Seelsorgerin. Mit einem Spirituellen Impuls gab Andrea Kohler Einblicke in ihr Verständnis von Seelsorge und bezog sich mit einer Lesung aus dem Buch Jesaja dabei auch auf das in der Bibel verwendete Symbol der Wüstenerfahrung: Hoffnungsbilder, die Seele und Körper verbinden, führen tiefer hinein in die eigene Menschwerdung und sie kann Gottes Menschwerdung im Alltag konkret werden lassen.

Die Krankenhausseelsorge im RKK Klinikum bietet Unterstützung an und steht für Gespräche und Begleitung in den Sorgen und Hoffnungen des Klinikaufenthalts genauso zur Verfügung wie für spirituelles Suchen und Fragen.

Geriatrische Frührehabilitation zeigt Wirkung

RKK Klinikum verzeichnet in 2016 ein Wachstum von 35 %

Freiburg, 14. November 2016- Um Patienten auch in einer immer älter werdenden Gesellschaft eine optimale Versorgung anbieten zu können hat das RKK Klinikum seinen Schwerpunkt für Altersmedizin ausgebaut. Die im Frühjahr 2016 im St. Josefskrankenhaus eröffnete Station IDA (Interdisziplinäre Altersmedizin) hat sich bereits nach wenigen Wochen bewährt. Im Vergleich zum Vorjahr (244 Patienten) wurden im Jahr 2016 bis Oktober 330 Patienten im Bereich Geriatrisch frührehabilitative Komplexbehandlung (GFK) behandelt, was einem Anstieg von 35 % entspricht. Bei der über 19 Betten verfügenden Station handelt es sich um die einzige Einrichtung dieser Art im Großraum Freiburg.

"Die Zusammenführung und Verstärkung der vorhandenen Ressourcen unterschiedlicher Fachrichtungen auf einer Station war richtig", freut sich Geschäftsführer Bernd Fey. "Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist davon auszugehen, dass dieser Trend weitergeht", betont der Ärztliche Leiter des Fachbereichs Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie Dr. Bernd Köster und ergänzt: "Die heimatnahe und ganzheitliche geriatrische Versorgung steht im Mittelpunkt der geriatrischen Frührehabilitation".

Um die Selbständigkeit und Mobilität wieder zu erlangen, bedarf es einer besonderen, ganzheitlichen Versorgung in Form aktivierender und trainierender Maßnahmen sowie sozialer Begleitung, Beratung und Unterstützung. In vielen Fällen kann durch die GFK eine Pflegebedürftigkeit vermieden werden und können Patienten mobiler, selbstständiger und stabiler nach Hause entlassen werden. Auf der Station IDA arbeiten speziell im Bereich geriatrische Pflege geschulte Pflegekräfte und Ärzte verschiedener Fachrichtungen eng mit Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern zusammen, um den Patienten eine individuelle ganzheitliche Behandlung und Begleitung zu ermöglichen. Ziel ist es, die persönlichen Ressourcen der Patienten so zu fördern, dass sie ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zurückgewinnen bzw. behalten, um möglichst in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren zu können. Frührehabilitativ behandelt werden im St. Josefskrankenhaus ältere und hochaltrige Patienten mit akuter Erkrankung (z. B. Lungenentzündung, Herzinsuffizienz, Knochenbruch, Schlaganfall, Parkinson-Erkrankung etc.). Auch akut Erkrankte mit alterstypischen Beeinträchtigungen wie Immobilität, Mangelernährung, Gebrechlichkeit, erhöhtem Sturzrisiko sowie Verwirrtheitszuständen und Demenzen zählen zu den Patienten. Eine wesentliche Rolle spielt hier die enge Verzahnung der frührehabilitativen Maßnahmen mit den akutmedizinischen Maßnahmen in den Fachgebieten Innere Medizin, Chirurgie, Neurologie. Hierzu findet täglich interdisziplinärer Austausch statt.  Die Station IDA unterstützt zudem bei der Beantragung von Sozialleistungen und bei der Pflegestufeneingruppierung stationärer Patienten. Viele ältere Menschen reagieren auf eine akute Erkrankung, auf Eingriffe oder auch die unvertraute Krankenhaus-Umgebung mit Verwirrtheit, Unruhe oder Antriebslosigkeit. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Delir und damit um eine oft lebensbedrohliche Erkrankung. Eine Besonderheit der IDA ist, diese Patienten durch die Präsenz speziell geschulten Personals engmaschig und rund um die Uhr zu betreuen. Dadurch wird auf die Patienten aktivierend oder beruhigend eingewirkt und es entsteht ein therapeutisch wichtiger, vertrauensvoller Kontakt. Durch dieses Konzept können z. B. Stürze verhindert und der Einsatz ruhigstellender Medikamente deutlich reduziert werden.

"Herz unter Stress" - Blutdruck, Diabetes und Schlafapnoe

Expertenvorträge im St. Josefskrankenhaus am 17. November 2016

Das RKK Klinikum beteiligt sich aktiv an der bundesweiten Aufklärungskampagne "Herz unter Stress" der Deutschen Herzstiftung und bietet im Rahmen der bundesweiten "Herzwoche 2016" Expertenvorträge: Am Donnertag, 17. November 2016 um 19:00 stellt Prof. Dr. Michael Brunner, Chefarzt der Klinik für Kardiologie vor, wie effektiv vorgebeugt werden kann und welche Diagnose- und Therapieverfahren in der modernen Medizin zur Verfügung stehen. Zudem wird Prof. Dr. Stephan Sorichter, Chefarzt der Klinik für Pneumologie (Lungenerkrankungen) und Beatmungsmedizin, in seinem Vortrag "Wenn der Schlaf das Herz stresst" über den wenig bekannten Risikofaktor der Schlafapnoe sprechen. Veranstaltungsort ist das Casino im 1 UG des St. Josefskrankenhauses (Sautierstraße 1 in Freiburg). Die Besucher werden im Anschluss an die Vorträge zu einem Imbiss eingeladen. Aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldungen erforderlich unter Telefon:  0761 / 2711- 2701, Fax: 0761 / 2711- 2702 oder E-Mail: Innere@rkk-klinikum.de

Sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an der koronaren Herzkrankheit, der Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts. Einen Herzinfarkt erleiden jährlich über 290.000 Menschen in Deutschland. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Herzinfarktpatienten mit ausreichendem Vorwissen über die Infarktbeschwerden eine 50 Prozent höhere Chance haben, die Klinik deutlich früher zu erreichen als Betroffene ohne dieses Wissen. Die Klinik für Kardiologie des St. Josefkrankenhauses (RKK Klinikum) wird deshalb anlässlich der Herzwochen 2016 entsprechende Hintergrundinformationen anbieten. Die Klinik vereint alle Kompetenzen zum Angebot modernster Therapieoptionen für Herz- und Kreislauferkrankungen. Da Herz- und Lungenerkrankungen häufig gemeinsam auftreten ist die Klinik mit der im gleichen Haus untergebrachten Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin eng verzahnt. "Einer der Erfolgsfaktoren ist auch die enge Verzahnung mit niedergelassenen Kollegen", betont Chefarzt Professor Dr. Michael Brunner. Die Ärzte der Gemeinschaftspraxis "die Kardiologen" und die Ärzte des St. Josefskrankenhaus führen gemeinsam jährlich über 1.500 diagnostische und therapeutische Eingriffe am Herzen durch. Die Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie vereinen spezialisiertes Wissen mit individuellen Therapiekonzepten. Hochmoderne Technik ermöglicht nicht nur präzise Diagnosen, sondern auch eine moderne Therapie von eingeengten oder verschlossenen Herzkranzgefäßen und von Herzrhythmusstörungen.

Unter folgendem ->Link<- finden Sie das Eventposter.

 

4. Benefizkonzert für das Hospiz Karl Josef 

Große Messe von Wolfang Amadeus Mozart am 1. November

Am Dienstag, 1. November 2016 (Allerheiligen) veranstaltet das Hospiz Karl Josef um 17:00 Uhr das 4. Benefizkonzert in der Mutterhauskirche des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul (Habsburgerstraße 120 in Freiburg). Aufgeführt werden Wolfang Amadeus Mozart´s Monumentalwerk, die große Messe in c-moll und das Orgelkonzert in g-moll von Josef Gabriel Rheinberger. Zum ersten Mal wird der unmittelbar nach dem letzten Benefizkonzert gegründete Chor Cappella Nova Freiburg e. V. unter der Leitung von Jannik Trescher den Chorpart übernehmen. Das u. a. aus Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Freiburg zusammengesetzte Orchester ist hochkarätig besetzt: Konzertmeisterin ist Anke Ohnmacht-Döling. Das Solisten-Quartett setzt sich zusammen aus Siri Karoline Thornhill (Sopran), Sirin Kilic (2. Sopran), Eduard Wagner (Tenor) und Professor Torsten Meyer (Bass). Der gesamte Erlös des Benefizkonzertes kommt wieder dem Hospiz Karl Josef in Freiburg zugute. Tickets für €25,- sind erhältlich unter www.reservix.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen  (Sonderpreis €20,- für Schüler, Studenten und Rentner).

 

Die Große Messe c-moll, KV 427 (früher 417a) von Wolfang Amadeus Mozart (1756-1791), entstand 1782 und ist eine der herausragenden Messvertonungen der europäischen Musikgeschichte. Komponiert für Soli, Chor und Orchester ist die große Messe in c-moll ein ausgesprochen anspruchsvolles Werk für alle Mitwirkenden. Es handelt sich dabei in seinen Dimensionen die längste Vertonung des Ordinarium Textes von Mozart, jedoch unvollendet. So fehlt das Agnus Dei komplett, das Credo bricht nach dem "Et incarnatus est..." ab; Dokumente für eine Aufführung zu Lebzeiten Mozarts fehlen. Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) gehörte zu den erfolgreichen Komponisten seiner Zeit und nahm als Hofkapellmeister des bayerischen Königs Ludwig II eine zentrale Position in der katholischen Kirchenmusik in Deutschland ein. Rheinberger´s Orgelkonzert in g-moll ist mit seiner eher ungewöhnlichen Orchesterbesetzung ein in der Aufführung sehr anspruchsvolles Werk. Entsprechend selten bietet sich die Möglichkeit dieses außergewöhnliche Werk für Orgel solo und Orchester zu erleben. Solistin Lisa Hummele ist Gewinnerin verschiedener internationaler Orgelwettbewerbe und hat bereits beim 2. Benefizkonzert mitgewirkt; sie studiert ab Oktober in Leipzig Master Kirchenmusik

Das Hospiz Karl Josef, ein Ort des Lebens und Sterbens in Würde
Die meisten Menschen wünschen sich für die letzte Phase ihres Lebens ein Umfeld, in dem sie schmerzfrei und umgeben von Angehörigen und Freunden Abschied nehmen können. Nicht immer ist dies im eigenen Zuhause möglich. Das von der Familie Leibinger und dem Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser gGmbH (RKK) getragene Hospiz Karl Josef hat sich den sensiblen Prozess des Sterbens und den Umgang mit dem Tod mit Hilfe von pflegerisch-medizinischem Fachpersonal zur Aufgabe gemacht. Weiterführende Informationen zum Hospiz unter www.rkk-hospiz.de

"Herz unter Stress" - Blutdruck, Diabetes und Schlafapnoe

Expertenvorträge im St. Josefskrankenhaus am 17. November 2016

Das RKK Klinikum beteiligt sich aktiv an der bundesweiten Aufklärungskampagne "Herz unter Stress" der Deutschen Herzstiftung und bietet im Rahmen der bundesweiten "Herzwoche 2016" Expertenvorträge: Am Donnertag, 17. November 2016 um 19:00 stellt Prof. Dr. Michael Brunner, Chefarzt der Klinik für Kardiologie vor, wie effektiv vorgebeugt werden kann und welche Diagnose- und Therapieverfahren in der modernen Medizin zur Verfügung stehen. Zudem wird Prof. Dr. Stephan Sorichter, Chefarzt der Klinik für Pneumologie (Lungenerkrankungen) und Beatmungsmedizin, in seinem Vortrag "Wenn der Schlaf das Herz stresst" über den wenig bekannten Risikofaktor der Schlafapnoe sprechen. Veranstaltungsort ist das Casino im 1 UG des St. Josefskrankenhauses (Sautierstraße 1 in Freiburg). Die Besucher werden im Anschluss an die Vorträge zu einem Imbiss eingeladen. Aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldungen erforderlich unter Telefon:  0761 / 2711- 2701, Fax: 0761 / 2711- 2702 oder E-Mail: Das RKK Klinikum beteiligt sich aktiv an der bundesweiten Aufklärungskampagne "Herz unter Stress" der Deutschen Herzstiftung und bietet im Rahmen der bundesweiten "Herzwoche 2016" Expertenvorträge: Am Donnertag, 17. November 2016 um 19:00 stellt Prof. Dr. Michael Brunner, Chefarzt der Klinik für Kardiologie vor, wie effektiv vorgebeugt werden kann und welche Diagnose- und Therapieverfahren in der modernen Medizin zur Verfügung stehen. Zudem wird Prof. Dr. Stephan Sorichter, Chefarzt der Klinik für Pneumologie (Lungenerkrankungen) und Beatmungsmedizin, in seinem Vortrag "Wenn der Schlaf das Herz stresst" über den wenig bekannten Risikofaktor der Schlafapnoe sprechen. Veranstaltungsort ist das Casino im 1 UG des St. Josefskrankenhauses (Sautierstraße 1 in Freiburg). Die Besucher werden im Anschluss an die Vorträge zu einem Imbiss eingeladen. Aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldungen erforderlich unter Telefon:  0761 / 2711- 2701, Fax: 0761 / 2711- 2702 oder E-Mail: Innere@rkk-klinikum.de

Sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an der koronaren Herzkrankheit, der Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts. Einen Herzinfarkt erleiden jährlich über 290.000 Menschen in Deutschland. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Herzinfarktpatienten mit ausreichendem Vorwissen über die Infarktbeschwerden eine 50 Prozent höhere Chance haben, die Klinik deutlich früher zu erreichen als Betroffene ohne dieses Wissen. Die Klinik für Kardiologie des St. Josefkrankenhauses (RKK Klinikum) wird deshalb anlässlich der Herzwochen 2016 entsprechende Hintergrundinformationen anbieten. Die Klinik vereint alle Kompetenzen zum Angebot modernster Therapieoptionen für Herz- und Kreislauferkrankungen. Da Herz- und Lungenerkrankungen häufig gemeinsam auftreten ist die Klinik mit der im gleichen Haus untergebrachten Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin eng verzahnt. "Einer der Erfolgsfaktoren ist auch die enge Verzahnung mit niedergelassenen Kollegen", betont Chefarzt Professor Dr. Michael Brunner. Die Ärzte der Gemeinschaftspraxis "die Kardiologen" und die Ärzte des St. Josefskrankenhaus führen gemeinsam jährlich über 1.500 diagnostische und therapeutische Eingriffe am Herzen durch. Die Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie vereinen spezialisiertes Wissen mit individuellen Therapiekonzepten. Hochmoderne Technik ermöglicht nicht nur präzise Diagnosen, sondern auch eine moderne Therapie von eingeengten oder verschlossenen Herzkranzgefäßen und von Herzrhythmusstörungen.

Tag der Patientensicherheit im RKK Klinikum

Erfolgreiche Umsetzung der Hygiene-Initiative "Keine Keime"

Anlässlich des 2. Internationalen Tages der Patientensicherheit am 17. September 2016 hat das RKK Klinikum auf die Bedeutung des Themas Hygiene hingewiesen und über Krankheitserreger, Antibiotikaresistenzen und Infektionsschutz aufgeklärt. Umfangreiche Informationsmaterialien machten die vor Ort in den Ordenskrankenhäusern ergriffenen Maßnahmen sichtbar und schafften Transparenz für das Thema Hygiene, das im Zusammenhang mit antibiotikaresistente Erreger bereits beim G7-Gipfel im Jahr 2015 als globales Problem definiert wurde.

Im RKK Klinikum wird kontinuierlich und intensiv daran gearbeitet, die Hygiene auf einem hohen Niveau zu halten und - wo möglich - immer weiter zu verbessern. Dazu gehört die Unterstützung der von der Krankenhausgesellschaft in Nordrhein-Westfalen (KGNW) entwickelte, und von der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) übernommenen Hygiene-Initiative "Keine Keime", die insbesondere auch die Besucher eines Krankenhauses mit einschließt und die breite Öffentlichkeit für das Thema Keime sensibilisieren und über Hygiene- Maßnahmen, insbesondere zum Thema Handehygiene, aufklären möchte.

Zur Informationsoffensive am Tag der Patientensicherheit gehörten entsprechend Rollups im Bereich des Haupteingangs und in den Ambulanzen, Poster für alle Stationen sowie Floorgraphiks, in denen auch auf die "öffentlichen Desinfektionsmittelspender" hingewiesen wurde. Darüber hinaus wurden die Patienten mit einem Anschreiben der Geschäftsführung und entsprechender Informationsmaterialien auch direkt über die Initiative "keine Keime" und über den Tag der Patientensicherheit informiert. Geschäftsführer Bernd Fey betonte, dass Kompetenz und Menschlichkeit die Versorgungsrealität im RKK Klinikum bestimmen und erläuterte wie Patientensicherheit in der Praxis umgesetzt wird: "Fehler können, bei aller Vorsicht, nie ausgeschlossen werden. Das Wichtigste ist daher eine gelebte Fehlerkultur, in der Beinahe-Fehler und unerwünschte Ereignisse analysiert und im Sinne eines ständigen Verbesserungsprozesses offen thematisiert werden." Zu der Strategie des RKK Klinikums im Bereich Patientensicherheit gehören organisatorische Maßnahmen wie das "Team-Timeout" vor Beginn einer OP, regelmäßige und verpflichtende interdisziplinäre bzw. interprofessionelle Trainings von Notfallsituationen, Hygieneunterweisungen, aktives Fehlermanagement und Fallkonferenzen. Auch bauliche Maßnahmen wie Operationssäle mit einer speziellen Reinraumtechnik, die bei Eingriffen an den Knochen zusätzlich um den Einsatz eines Sterilhelmsystems durch das direkt an der OP beteiligten Personals ergänzt wird, sind zentraler Bestandteil des Konzeptes.

Weiterführende Informationen unter: http://www. keine-keime. de/

Wiederbelebung aus erster Hand!

Schulungsangebote am 22. September auf dem Marktplatz von Waldkirch

 

Anlässlich der "Woche der Wiederbelebung" lädt das Bruder-Klaus-Krankenhaus (RKK Klinikum) gemeinsam mit dem DRK Kreisverband Emmendingen sowie den Ortsvereinen Waldkirch und Kollnau alle Interessierten herzlich ein zum Aktionstag "Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation" am Donnerstag, 22. September 2016 von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf dem Marktplatz von Waldkirch. Ärzte, Rettungsdienst und medizinisches Fachpersonal informieren über Reanimationsmaßnahmen und geben kostenfreie Schulungen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zu besichtigen. Mit dem Reanimationstraining für Jung und Alt setzt das Bruder-Klaus-Krankenhaus ein Zeichen: Reanimation ist einfach. Jeder kann ein Leben retten!

Lebensrettende Erste Hilfe-Maßnahmen sollten nicht erst ins Bewusstsein rücken oder zum Thema werden, wenn die Notsituation da ist oder war. Da der letzte Erste Hilfe-Kurs in der Regel schon länger zurück liegt, ist es wichtig, das Reanimationswissen aufzufrischen und für den Notfall gewappnet zu sein. Waren die Anfänge noch geprägt von Skepsis gegenüber der Übernahme von medizinischen Maßnahmen durch Laien, nehmen die Ersthelfermaßnahmen in der Rettungskette heute eine Schlüsselrolle ein. Schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt werden die Weichen für das Überleben des Patienten gestellt: "Studien belegen, dass sich nach Eintreten des Herzstillstandes durch die Anwendung der im Kurs vermittelten Basismaßnahmen, die Chance für Herzstillstandopfer, lebend die Klinik zu erreichen, verdoppelt", betont Dr. Hans Meyer-Blankenburg, Ärztlicher Direktor des Bruder-Klaus-Krankenhauses und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin.

Die bundesweite Woche der Wiederbelebung in Deutschland

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Doch die Helferquote beim Herzstillstand im internationalen Vergleich ist alarmierend gering. Dabei sind die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen einfach. Man kann nichts falsch machen. Jeder kann es. Hier setzt die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) unterstützte "Woche der Wiederbelebung" unter dem Motto "Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation" an. Ziel ist es, das Bewusstsein für lebensrettende Fähigkeiten jedes Einzelnen zu schärfen, Hemmschwellen abzubauen und über lebensentscheidende Sofortmaßnahmen zu informieren. Dabei steht die sich leicht zu merkende Botschaft der Reanimation im Vordergrund: "PRÜFEN. RUFEN. DRÜCKEN!". Die "Woche der Wiederbelebung" ist eine Initiative des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. in Kooperation mit dem German Resuscitation Council e. V. und der Stiftung Deutsche Anästhesiologie. Weiterführende Informationen unter www. einlebenretten. de

 

 

Stabübergabe im Hospiz Karl Josef

Schwester Miriana Fuchs folgt auf Alfred Debes

Freiburg. Seit der Gründung vor genau 15 Jahren ist das Hospiz Karl Josef in der Wiehre ein Ort des Lebens und Sterbens in Würde. Alfred Debes (63) hat das Hospiz geprägt und bereits die Gründung des Hospizes Karl Josef begleitet. Jetzt wurde der bisherige Hospizleiter im Rahmen eines Dankesgottesdienstes in der Barock- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul (St. Ulrich) in den Ruhestand verabschiedet. Nachfolgerin ist Schwester Miriana Fuchs (45). Die neue Hospizleiterin verfügt bereits über umfangreiche Erfahrung in der Hospizarbeit. Nach Tätigkeit in dem von den Barmherzigen Brüdern getragenen Johannes Hospiz in München hat die ausgebildete Krankenschwester und Palliativ Care Fachkraft bereits mehrere Jahre im Hospiz Karl Josef gearbeitet und im Anschluss Führungsverantwortung im klosterinternen Pflege- und Altenheim in Bad Saulgau übernommen.

Die meisten Menschen wünschen sich für die letzte Phase ihres Lebens ein Umfeld, in dem sie schmerzfrei und umgeben von Angehörigen und Freunden Abschied nehmen können. Nicht immer ist dies im eigenen Zuhause möglich. Das von der Familie Leibinger und dem Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser gGmbH (RKK) getragene Hospiz Karl Josef hat sich den sensiblen Prozess des Sterbens und den Umgang mit dem Tod mit Hilfe von pflegerisch-medizinischem Fachpersonal zur Aufgabe gemacht. Vor dem Hintergrund, dass in den vergangenen 15 Jahren über 1.200 Gäste ihre letzte Lebenszeit in Würde, mit liebevoller Pflege und menschlicher Zuwendung verbringen konnte betonte Geschäftsführer Bernd Fey in seiner Laudatio: "Alfred Debes hat das Hospiz geprägt; der Mut ein Hospiz zu gründen und die außerordentliche Spendenbereitschaft der Familie Leibinger hätten vermutlich nicht zum Erfolg geführt, ohne einen fachlich und sozial so hochkompetenten Leiter für das Hospiz zu finden." Neben seiner Ausbildung zum Krankenpfleger im St. Josefskrankenhaus hat Alfred Debes nach seinem Fachexamen zum Anästhesie- und Intensivpfleger und verschiedener Weiterbildungen mehrere Jahre die Intensivstation am St. Josefskrankenhaus geleitet. Unmittelbar vor seinem Wechsel zum Hospiz arbeitete Alfred Debes als Leitung der Katholischen Sozialstation Freiburg West. Zeitgleich ist auch die seit 2002 im Hospiz tätige Stellvertretende Leiterin Cornelia Netzer-Kaplanian (64) in den Ruhestand verabschiedet worden, die 14 Jahre im Hospiz Karl Josef gearbeitet hat.

 

Im Rahmen des Gesundheitsforums wird der Gynäkologe Dr. Christoph Jäger, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Gynäkologische Onkologie im St. Josefskrankenhaus, aktuelle Diagnose- und Therapieverfahren vorstellen und aufzeigen, dass Brustveränderungen nicht immer bösartig sind. Für die unabhängig von der Diagnose entstehenden körperlichen und seelischen Belastungen werden die vielfältigen Angebote der psychoonkologischen und sozialmedizinischen Beratung und Betreuung vorgestellt. Anschließend wird Strahlenspezialist und Zentrumsleiter PD Dr. Christian Weißenberger erläutern, wie Strahlentherapie die Heilungschancen bei Brustkrebs verbessert. Wie Studien zeigen, profitieren nach brusterhaltender Therapie (BET) alle Brustkrebspatientinnen von einer Strahlentherapie.

Unter folgendem ->Link<- finden Sie die Eventanzeige zu dieser Veranstaltung

Chefarztwechsel im Loretto-Krankenhaus

Geschäftsführer Bernd Fey, Dr. Peter Wetzel und Dr. Rainer Blaas

Dr. Rainer Blaas ist Nachfolger von Dr. Peter Wetzel
Freiburg, 6. Juli 2016 - Nach 26 Jahren verantwortlicher Tätigkeit im Loretto-Krankenhaus (RKK Klinikum) wurde Dr. Peter Wetzel (66) feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger als Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin ist der bisherige Oberarzt Dr. Rainer Blaas (50). Der Facharzt für Anästhesiologie mit der Zusatzbezeichnung spezielle anästhesiologische Intensivmedizin und Notfallmedizin ist bereits seit 2003 im Loretto-Krankenhaus tätig. Mit dieser Nachfolgeregelung wird die bewährte Strategie der für Kontinuität stehenden internen Nachbesetzung umgesetzt.

In seiner Laudatio hat Geschäftsführer Bernd Fey den beruflichen Lebensweg von Dr. Peter Wetzel nachgezeichnet und sich im Namen aller Gesellschafter, des Aufsichtsrates, aller Ordensschwestern und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RKK Klinikums für sein herausragendes Engagement bedankt. Nach dem mit der Bestnote abgeschlossenen Medizinstudium in Freiburg und zwei Auslandssemester in Marseille erfolgte die Ausbildung und Facharzt-Weiterbildung am Kreiskrankenhaus Emmendingen wo Dr. Wetzel dann auch als Oberarzt tätig war. Auf den 1990 erfolgten Wechsel in das Loretto-Krankenhaus folgte die Verantwortung für die OP-Koordination und schließlich die Berufung zum Chefarzt. Bernd Fey führt weiter aus, dass der Erfolg des Loretto-Krankenhauses in den Bereichen Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Urologie und HNO untrennbar mit dem Wirken von Dr. Wetzel verbunden sei. "Wenn man Ihre Mitarbeiter frägt, erhält man eine sehr eindeutige Einschätzung Ihrer Persönlichkeit: unglaublich fleißig, außerordentlich kompetent und immer lösungsorientiert." Im Namen der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin bedankte sich der neue Chefarzt Dr. Rainer Blaas für die gemeinsame Zeit: "Sie sind uns intellektuell, manuell und charakterlich stets ein Vorbild gewesen." Das von Dr. Peter Wetzel entwickelte schmerztherapeutische Konzept gehört zu den Meilensteinen der von ihm geprägten Ära und ist zum Markenzeichen des Loretto-Krankenhauses geworden.

Großes Interview mit GF Bernd Fey in der Zeitung am Samstag

Die Zeitung am Samstag hat ein ausführliches Interview mit Geschäftsführer Bernd Fey veröffentlicht. Im Vordergrund des Gesprächs stand das zum 1. Januar 2016 in Kraft getretene Krankenhaus-Struktur-Gesetz und was dieses Gesetz für ein Haus wie das RKK Klinikum bedeutet.
Unter folgendem ->Link<- finden Sie den vollständigen Artikel

60 Jahre Bruder-Klaus-Krankenhaus

Großer Tag der offenen Tür am Samstag, 9. Juli 2016
Anlässlich des 60-jährigen Bestehens lädt das Waldkircher Bruder-Klaus-Krankenhaus am Samstag, 9. Juli 2016 in der Zeit von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr zu einem großen Tag der offenen Tür ein. Besuchern bietet sich Gelegenheit hinter die Kulissen zu blicken, umfassende Einblicke in die Leistungsfähigkeit des in das RKK Klinikum eingebundenen Ordenskrankenhauses zu erhalten und sich aus erster Hand zu informieren. Neben einem abwechslungsreichen Programm und vielfältigen Mitmach-Aktionen besteht die Möglichkeit Experten-Vorträge zum Thema "Spitzenmedizin im Elztal" zu besuchen und vielfältige medizinische Untersuchungsangebote für Blutdruck, Puls und Blutzucker in Anspruch zu nehmen. Eine Hüpfburg, Notarztwagen des DRK und ein spezielles Kinderprogramm mit Schminken und Gipsen sorgen für eine kurzweilige Beschäftigung der kleinen Gäste, die ihre Teddys mitbringen können um im Teddybärenkrankenhaus zusammen mit den kleinen Spielkameraden zu lernen wie man einen Verband anlegt und wie man erste Hilfe leistet. Auch für das leibliche Wohl ist mit einer umfangreichen Bewirtung gesorgt. Da die Zugangsstraße gesperrt wird, steht ab dem Bahnhof Waldkirch ein Shuttle-Service zur Verfügung.

Vor Beginn des Tages der offenen Tür findet um 10:30 Uhr ein Festgottesdienst in der Krankenhauskapelle statt. Ein Raum der Stille bieten den ganzen Tag über spirituelle Impulse und damit die Möglichkeit, das im Haus gelebte ganzheitliche Verständnis von Diagnostik, Therapie und Betreuung der Patienten kennenzulernen. In den über Reinraum-Technik verfügenden Operationssälen erläutern Fachleute die Ausstattung, die technischen Geräte und den Ablauf einer OP.  Anhand von Modellen wird beispielsweise nachvollziehbar, wie der Eingriff bei einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk abläuft; für laparoskopische Eingriffe (Schlüssellochoperationen) bietet sich den Besuchern die Gelegenheit sich selbst als Operateur zu versuchen. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten der modernen Endoskopie vorgestellt und Einblicke in die Ultraschall-, Röntgen-, und Computertomografieuntersuchungen gegeben. Physiotherapheuten geben Einblicke in ihre Arbeit, Kinästhetik/Infant Handling-Vorführungen leiten zur richtigen Bewegung und Lagerung kranker Menschen an und Spezialisten der Anästhesie erklären den Ablauf von der Narkose bis zum Aufwachen. Praxiserfahrene Notärzte informieren über Reanimationsmaßnahmen und geben kostenfreie Erste Hilfe-Schulungen. Ziel ist es, das Bewusstsein für lebensrettende Fähigkeiten jedes Einzelnen zu schärfen, Hemmschwellen abzubauen und lebensentscheidende Sofortmaßnahmen vorzustellen. Studien belegen, dass sich nach Eintreten des Herzstillstandes durch die Anwendung der im Kurs vermittelten Basismaßnahmen, die Chance für Herzstillstandsopfer, lebend die Klinik zu erreichen, verdoppelt.  Mit dem Reanimationstraining für Jung und Alt setzt das Bruder-Klaus-Krankenhaus ein Zeichen: Reanimation ist einfach. Jeder kann ein Leben retten!

Überblick der Expertenvorträge:

11.30 Uhr

Minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie / "Ich genieße mein Leben aktiv - aktuelle Therapiekonzepte bei Wirbelsäulenschmerz"
Dr. Achim Lüth und PD Dr. Konrad Seller

12.30 Uhr

Bandscheibenvorfall - was nun?
Dr. Dr. Jan Juliaan Borremans, Wirbelsäulenspezialist mit eigener Praxis im Bruder-Klaus-Krankenhaus

13.30 Uhr

Thrombose - wie gefährlich ist das?
Von der Diagnose zur Therapie Dr. Hans Meyer-Blankenburg, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin

14.30 Uhr

Schonende Operationen durch kleine Schnitte
Professor Dr. Stephan Kersting (MBA), Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

15.30 Uhr

Volkskrankheit Arthrose - Neue und bewährte Therapiemöglichkeiten
Dr. Bettina Götze, Chefärztin der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie

16.30 Uhr

Neuigkeiten aus der Hand- und Fußchirurgie
Dr. Simone Jaschke und Dr. Christoph Jaschke

60 Jahre Bruder-Klaus-Krankenhaus

Am Standort Waldkirch betreibt das RKK Klinikum mit dem Bruder-Klaus-Krankenhaus eine Portalklinik, in der die qualitativ hochwertige, wohnortnahe Grundversorgung der Menschen im Elztal sichergestellt und ein Spezialangebot im Bereich der orthopädischen Chirurgie vorgehalten wird. Es wurde im Mai des Jahres 1956 als Allgemeinkrankenhaus der Grundversorgung in Betrieb genommen, nachdem das Waldkircher St. Nikolai-Spital in der verkehrsreichen Freiburger Straße aufgrund seines baulichen Zustandes und der Lage geschlossen werden musste. Als Träger konnte die Stadt Waldkirch die Franziskus GmbH in Freiburg, heute Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e. V. in Sasbach, gewinnen. Auf der Suche nach einem geeigneten Bauplatz hat man sich für den hoch über der Stadt auf der Sonnenseite der nördlichen Bergkette des Elztales gelegenen "Heitere-Buckel" entschieden. Das Krankenhaus verfügte bei seiner Eröffnung über 175 Krankenbetten in der Inneren Medizin, Chirurgie und in einer Belegabteilung Gynäkologie/Geburtshilfe. Zudem befand sich im 3. Obergeschoss ein Sanatorium mit 40 Betten. Ergänzend wurde eine staatlich anerkannte Krankenpflegeschule in einem angrenzenden Erweiterungsbau eröffnet und ein Personalwohnhaus errichtet. Nach 1972 musste das Sanatorium aufgegeben werden, die Räumlichkeiten wurden in der Folge durch das Krankenhaus genutzt. Eine Gesamtsanierung des Gebäudes, die ebenfalls eine schrittweise Reduzierung der Bettenzahl auf 101 Planbetten und im Gegenzug eine Erweiterung der Funktionsbereiche und die Einrichtung der Interdisziplinären Wahlleistungsstation im 3. Obergeschoss beinhaltete, wurde in drei Bauabschnitten bis zum Jahr 2001 abgeschlossen.

Gesundheitsforum am 13. Juni 2016 im Bürgerhaus Seepark

Freiburg. Prostatakrebs ist der bei Männern am häufigsten diagnostizierte Tumor. Das RKK Klinikum und das Zentrum für Strahlentherapie laden ein zum Gesundheitsforum „Neue Perspektiven bei Prostatakrebs“ am Montag, 13. Juni 2016 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg). Interessierte haben die Möglichkeit, sich aus erster Hand über moderne Therapieoptionen und die sinnvolle Verbindung von ambulanter und stationärer Therapie zu informieren. In einer „interdisziplinären Sprechstunde“ werden exemplarische Fälle dargestellt und Fragen erörtert, die den Betroffenen „unter den Nägeln brennen“. Die Referenten Professor Dr. Jürgen Breul und PD Dr. Christian Weißenberger stehen auch nach ihren Vorträgen für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (info@stz-fr.de, Telefon 0761 / 151 864-05).

Jährlich erkranken in Deutschland über 45.000 Männer neu an Prostatakrebs. Prostatakrebs ist, wenn er frühzeitig erkannt wird, in der Regel heilbar. Bei knapp einem Drittel der Betroffenen verläuft die Krankheit jedoch tödlich. Besonders tückisch ist, dass Prostatakrebs im Anfangsstadium oft keine Symptome zeigt. Erst, wenn die Erkrankung fortgeschritten ist, können Störungen bei der Blasenentleerung, Gewichtsverlust, Knochenschmerzen und Blutarmut auftreten.

Der Patiententag bietet Betroffenen, Angehörigen und Selbsthilfegruppen einen intensiven Dialog mit den Experten: Professor Dr. Jürgen Breul, Chefarzt der Klinik für Urologie und urologische Onkologie und Ärztlicher Direktor im Loretto-Krankenhaus, wird in das Thema einführen und dabei der Frage nachgehen: „Diagnose Prostatakrebs. Was heißt das für mich?“. In seinem Vortrag wird Professor Breul aufzeigen, welche Diagnose- und Therapiemöglichkeiten die moderne Medizin bietet, wann diese anzuwenden sind. Er wird zeigen, dass die Operation in den letzten Jahren zu einer sehr effektiven, sehr exakten, sicheren und nebenwirkungsarmen Behandlungsmethode mit ausgezeichneten Heilungschancen geworden ist. Anschließend wird PD Dr. Christian Weissenberger, Leiter des Zentrums für Strahlentherapie, darlegen, dass heute wichtige Abschnitte der Behandlung als ambulanten Therapie durchgeführt werden können und die Vorteile der „Strahlenbehandlung – schonend und präzise“ aufzeigen. Die Strahlentherapie ist eine lokale, nicht-invasive, hochpräzise Behandlungsmethode mit hohen Sicherheitsstandards und regelmäßigen Qualitätskontrollen. Bildgebende Verfahren wie die Computer- oder Magnetresonanztomografie ermöglichen eine exakte Ortung des Krankheitsherdes, sodass die Radioonkologen die Strahlen dann zielgenau auf das zu bestrahlende Gewebe lenken können. Umliegendes Gewebe bleibt weitestgehend verschont.

Ausbau des Schwerpunkts für Altersmedizin 

RKK Klinikum richtet im St. Josefskrankenhaus eine neue Station ein

Freiburg, 13.04.2016 - Um Patienten auch in einer immer älter werdenden Gesellschaft eine optimale Versorgung anbieten zu können hat das RKK Klinikum seinen Schwerpunkt für Altersmedizin ausgebaut. Die im St. Josefskrankenhaus eigens hierfür neu eingerichtete Station IDA
(Interdisziplinäre Altersmedizin) bündelt alle im Klinikum vorhandenen Kompetenzen und steht den betroffenen Patienten mit insgesamt 19 Betten zur Verfügung. Es handelt sich dabei um die einzige Einrichtung dieser Art im Großraum Freiburg. Speziell für die Überwachung akut verwirrter Patienten gibt es einen geschützten Bereich mit 4 Betten, in dem speziell ausgebildete Alltagsbegleiter eine kompetente 24- Stunden-Betreuung sicherstellen.

Mit der Zusammenführung und Verstärkung der vorhandenen Ressourcen bündelt das RKK Klinikum die Kompetenzen zur Versorgung geriatrischer Patienten unterschiedlicher Fachrichtungen nun auf einer Station. "In Verbindung mit den altersgerecht eingerichteten Räumlichkeiten, zu denen auch ein eigener Therapieraum sowie ein eigener Aufenthaltsbereich gehören, sind optimale Voraussetzungen geschaffen worden um den medizinischen und pflegerischen Bedürfnissen älterer Patienten optimal gerecht werden zu können", betont Geschäftsführer Bernd Fey. Auf der neuen Station arbeiten speziell im Bereich geriatrische Pflege geschulte Pflegekräfte und Ärzte verschiedener Fachrichtungen eng mit Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern zusammen, um den Patienten eine individuelle ganzheitliche Behandlung und Begleitung zu ermöglichen. "Von zentraler Bedeutung ist hierbei die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachrichtungen und Berufsgruppen in einem Team", erklärt der Ärztliche Leiter des Fachbereichs Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie Dr. Bernd Köster und ergänzt: "Ziel ist es, die persönlichen Ressourcen des Patienten so zu fördern, dass er ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zurückgewinnt, um möglichst in seine gewohnte Umgebung zurückkehren zu können." Der Ärztliche Leiter Dr. Bernd Köster und Oberarzt Dr. Philipp Ziefer versorgen konsiliarisch die stationären Patienten aller drei Ordenskrankenhäuser des RKK Klinikums und werden von Kollegen anderer Fachrichtungen hinzugezogen, wenn bei deren Patienten neurologische, psychiatrische oder geriatrische Erkrankungen vorliegen oder vermutet werden.

Akute Erkrankungen bedeuten häufig, vor allem für ältere Menschen, einen tiefen Einschnitt in der weiteren Lebensführung. Die Bewältigung des Alltags, die Beweglichkeit und allgemein die aktive Teilnahme am Leben kann durch eine neu auftretende Krankheit oder eine Verletzung plötzlich bedroht oder unmöglich gemacht werden. Bereits eine wenige Tage dauernde Inaktivität kann die zuvor bestehende Selbständigkeit gefährden. Akute Erkrankungen, Knochenbrüche und Operationen führen bei älteren, oft mehrfach erkrankten Menschen häufig zu einer begleitenden Verschlechterung mehrerer körperlicher und geistiger Funktionen. So kann es plötzlich zu Verwirrtheit und Verhaltensauffälligkeiten, allgemeiner Schwäche, Problemen beim Gehen etc. kommen. Die Patienten benötigen allgemein mehr Unterstützung.  Einerseits bedürfen Betroffene dann einer optimalen medizinischen Behandlung auf chirurgischem, internistischem oder neurologischem Fachgebiet. Um die Selbständigkeit und Mobilität wieder zu erlangen, bedarf es darüber hinaus aber auch einer besonderen, ganzheitlichen Versorgung in Form aktivierender und trainierender Maßnahmen sowie sozialer Begleitung, Beratung und Unterstützung. Diese Behandlung findet in Form einer geriatrischen Frührehabilitation statt. In vielen Fällen kann durch diese Geriatrisch frührehabilitative Komplexbehandlung – kurz GFK – eine Pflegebedürftigkeit vermieden und können Patienten mobiler, selbstständiger und stabiler nach Hause entlassen werden.

Erfolgreiche Zertifizierung

RKK Klinikum mit EndoProthetikZentren

Dem RKK Klinikum wurde in Anerkennung einer herausragenden Prozess-, Behandlungs- und Ergebnisqualität für die beiden Standorte St. Josefskrankenhaus in Freiburg und Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch das Zertifikat EndoProthetikZentrum (EPZ) zugesprochen. Neben der Struktur- und Prozessqualität wurden bei der Durchführung des Zertifizierungsaudits auch Aspekte der Ergebnisqualität in die Bewertung einbezogen und eine Mindestanzahl von mindestens 100 Hüft- und Knieprothesen pro Jahr pro Standort eingefordert. Die Vorbereitungen für die Zertifizierung des Loretto-Krankenhauses in Freiburg sind bereits angelaufen. Mit circa 1.200 Hüft- und 600 Knieprothesen im Jahr ist das RKK Klinikum im Großraum Freiburg das größte Kompetenzzentrum für Endoprothetik.

Die EndoCert Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischen Chirurgie (DGOOC) zielt auf die Steigerung der Patientensicherheit und Behandlungsqualität für den Bereich der Endoprothetik ab. Im Rahmen eines jährlich stattfindenden Audits durch externe Sachverständige werden alle relevanten Qualitätskriterien überprüft, wie zum Beispiel die Operationsvorbereitung und Planung, die Operationsdauer, das postoperative Ergebnis inklusive des Röntgenbefundes, die Häufigkeit  eventueller Komplikationen, aber genauso auch die Rundumversorgung des Patienten von der präoperativen Sprechstunde bis zur postoperativen Nachbehandlung in der Rehabilitationsklinik. Alle für die Durchführung der Hüft- und Knieendoprothetik relevanten Prozesse werden im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens überprüft und in Form von Verfahrensanweisungen definiert.

Kernstück der Zertifizierung ist die Erstellung von Behandlungspfaden für die Primärimplantation von Hüft- und Knieprothesen und für die Durchführung von Wechseloperationen in der Hüft- und Knieendoprothetik. Diese schaffen Transparenz über alle Abläufe und Notwendigkeiten in der Versorgung und Behandlung der Patienten. Tagesgenau sind die Aufgaben aller beteiligten Berufsgruppen aufgeführt und mit den entsprechenden Verfahrensanweisungen und Standards ergänzt. Zusätzlich werden Hauptoperateure und Hauptoperateurinnen definiert, die als erfahrene Operateure in der Endoprothetik die Eingriffe durchführen. Ein weiterer Teil des Zertifizierungsverfahrens ist die Erfassung von Qualitätsindikatoren. Dazu gehören beispielsweise die Registrierung der Infektionen und Komplikationen nach der Operation. Die Auswertung der Qualitätsindikatoren wird regelmäßig besprochen und in das nationale Endoprothesenregister (EPRD) eingebracht, das im Qualitätsmanagement-Prozess eine Schlüsselrolle spielt. Mit Blick auf die erreichte Zielsetzung, Abläufe patientenorientiert zu überprüfen, Transparenz über die Behandlung der Patienten an allen Standorten zu schaffen, um damit ein Versorgung auf gleichbleibend hohem Niveau zu gewährleisten, betont RKK Klinikum-Geschäftsführer Bernd Fey: „Eine in dieser Form einmalige Vernetzung, bei der nicht an jedem Standort das Rad neu erfunden werden muss, ermöglicht es uns Patienten die größtmögliche Sicherheit und die bestmögliche Behandlungsqualität zu gewährleisten“.

Eine erste Adresse für die Schulter

Neuer Schulter-Spezialist im Loretto-Krankenhaus

Längst passé sind die Zeiten, in denen die Arthroskopie nur zu Diagnosezwecken angewendet wurde. Heute ist die "Schlüsselloch-Chirurgie" - so der anschauliche deutsche Begriff für das minimalinvasive Verfahren - in der Mitte der Therapie angekommen. Das gilt in besonderem Maße für ein so komplexes Gelenk wie die Schulter. Im Zentrum für Schulterchirurgie am Freiburger Loretto-Krankenhaus (RKK Klinikum, Klinik für Orthopädische Chirurgie, Chefarzt Dr. Marcel Rütschi) bietet der neue Schulterspezialist und Orthopäde/Unfallchirurg Dr. med. Steffen Schneider (38) den Patienten die ganze Palette aus Indikation, Diagnose, Beratung, Therapie und Anschlussheilbehandlung. Patienten finden sowohl die nicht-operativen als auch die operativen Behandlungsmöglichkeiten für Probleme der Schultergelenke und können sich beim Patienten-Forum "Schulterschmerz - Was tun?" am Samstag, den 20. Februar 2016, um 9.30 Uhr im Freiburger Loretto-Krankenhaus aus erster Hand über Ursachen, moderne Diagnostik und aktuelle Behandlungsmethoden bei Schulterbeschwerden informieren. Der Eintritt ist frei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist aber eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0761 - 707 33 66 oder per E-Mail an kontakt@movin- freiburg. de

Gerade das Schultergelenk in seiner einzigartigen Bewegungsvielfalt ist extrem verletzungs- und abnutzungsanfällig. Jede Schulter-Arm- Bewegung beansprucht Gelenke, Sehnen, Muskeln und Bänder in einem komplexen Zusammenspiel. So ist es kein Wunder, dass Schulterbeschwerden heute zu den häufigsten orthopädischen Krankheitsbildern gehören. Erkrankungen oder Verletzungen an den Strukturen des Schultergelenks führen automatisch zu Veränderungen am umgebenden Weichteilmantel und umgekehrt. Im Zentrum für Schulterchirurgie am Loretto-Krankenhaus gibt es für alle Probleme rund um das zentrale Gelenk, das Arme und Rumpf miteinander verbindet, individuelle Lösungen. Dabei sollten auch erstmalig auftretende Beschwerden unbedingt ernst genommen und therapiert werden. "Je früher die Behandlung erfolgt, desto größer sind die Chancen, dass es zu einer dauerhaften Besserung kommt", weiß der erfahrene, und vom Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Giessen/Marburg nach Freiburg gewechselte Oberarzt Dr. med. Steffen Schneider zu berichten und betont, dass auch altersbedingte Beschwerden wie Knorpelabbau mit einhergehender Arthrose erfolgreich therapiert werden können.

Anmeldung Schultersprechstunde im Loretto-Krankenhaus, Oberarzt Dr. Schneider:

Telefon 0761 / 7084-146

Telefax 0761 / 7084-165

Kinaesthetics-Grundkurs im Loretto-Krankenhaus

(Klicken zum vergrößern)

"Hilfe zur Selbsthilfe" für Pflegende Angehörige - Kursbeginn im März 2016

Freiburg - Durch die Berücksichtigung neuester Erkenntnisse der Bewegungslehre und -wahrnehmung (Fachbegriff: Kinaesthetics) konnte das RKK Klinikum in den vergangenen Jahren signifikante Fortschritte in der vom Patienten erlebten Bewegungsqualität erzielen und damit auch die eigenen Mitarbeiter spürbar entlasten. Um auch pflegende Angehörige bei der individuellen Bewegungsunterstützung zu begleiten und "interessierte Laien" zu informieren, bietet das RKK Klinikum im Freiburger Loretto-Krankenhaus (Mercystraße 6-14) in Kooperation mit der BARMER GEK Pflegekasse einen im März 2016 beginnenden Kinaesthetics-Grundkurs an. Dieser leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung derer, welche im häuslichen Bereich ein Familienmitglied/ einen Bekannten oder Freund pflegen.

Im Mittelpunkt des Grundkurses steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegung und die Entwicklung der persönlichen Bewegungs- und Handlungsfähigkeiten, um das eigene Risiko von Verletzungen und Überlastungsschäden zu vermindern. Dabei werden von der Kinaesthetics-Trainerin Maria-Angela Mark-Löffler umfangreiche Hilfestellungen erfahrbar gemacht. Von der Unterstützung beim Aufstehen vom Stuhl bis zum Drehen und Positionsunterstützen im Bett. Gemeinsam wird der Umgang mit hoher Körperspannung, Sturzgefährdung, Zeitnot und gelähmten Körperteilen erarbeitet. Darüber hinaus wird trainiert wie man sich selbst bewegt, welche Körperhaltung die Gesundheit fördert und wie die eigene Anstrengung reduziert werden kann wenn diese berücksichtigt, wie viel Unterstützung der Angehörige tatsächlich braucht um ihn in seiner Lebensqualität zu unterstützen.

Die Termine der immer Dienstags zwischen 16:30 bis 20:00 Uhr stattfindenden, zusammenhängenden Seminarreihe sind 08.03., 15.03., 05.04., 12.04., 26.04. und 10.05.2016 (Veranstaltungsort: Loretto-Krankenhaus, Mercystaße 6-14, 79100 Freiburg). Die Kurskosten werden durch die Barmer GEK  finanziert; lediglich eine Gebühr von 25 _ für Kursunterlagen und Zertifikat sind selber zu tragen (die Teilnahme ist unabhängig von der individuellen Kassenzugehörigkeit möglich). Interessierte können sich direkt an die Kinaesthetics Trainerin im RKK Klinikum wenden: Maria Angela Mark-Löffler,  Telefon: 0160 97 25 04 41 oder unter der E- Mail: angela.loeffler@rkk-klinikum.de

 

"Ausgezeichnet. FÜR KINDER"

St. Josefskrankenhaus mit Qualitätssiegel ausgezeichnet

Mit dem Zertifikat "Ausgezeichnet. FÜR KINDER 2016 - 2017" hat die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. GKinD die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin St. Hedwig im St. Josefskrankenhaus Freiburg für ihre kontinuierlich sehr gute Arbeit belohnt. Das Qualitätssiegel hilft Eltern bei der Kliniksuche und wurde in Schwerin bereits zum 4. Mal verliehen. Es zeichnet Einrichtungen aus, die sich der Überprüfung ihrer Strukturqualität freiwillig unterzogen haben, und die hohen Anforderungen des Gütesiegels auch erfüllen. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat bei bisher allen Verleihungen dieses für wiederum 2 Jahre gültige Qualitätssiegel erhalten. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender gesetzgeberischer Anforderungen an die Qualität der medizinischen Versorgung setzt diese Verleihung durch die Gesundheitsministerkonferenz 2016 ein Zeichen: "Ausgezeichnet. FÜR KINDER" ist ausgezeichnet für Kinder!

Es ist das Anliegen aller in der Kinder- und Jugendmedizin Tätigen, dass die Qualität der stationären Behandlung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland erhalten und möglichst noch weiter verbessert wird. "Eltern und Angehörige wünschen sich die bestmögliche, wohnortnahe stationäre Versorgung ihres kranken Kindes. Gerade betroffene Eltern legen sehr viel Wert auf diese für Qualität in Kinderkliniken stehende Auszeichnung", betont Frau Professor Dr. Ute Spiekerkötter, Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemeinde Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg und Ärztliche Leiterin der Kinderklinik St. Hedwig.

 

Im Mittelpunkt der Überprüfung standen neben hohen Standards für eine multiprofessionelle und interdisziplinäre Versorgung eine erfolgreiche Netzwerkarbeit in der Therapie von Kindern und Jugendlichen. Diese Kriterien sind in der Kinderklinik St. Hedwig des St. Josefskrankenhauses ebenso optimal erfüllt wie die ausdrücklich erforderliche Kinder- und Familienorientierung. In der Tradition christlicher Fürsorge hat die Familienfreundlichkeit im RKK Klinikum eine besondere Bedeutung. Beispielhaft hierfür steht das "Hausarztprinzip", das eine mit der Kinderärztin bzw. dem Kinderarzt abgestimmte einfache und nebenwirkungsarme Therapie gewährleistet sowie die frühest mögliche Entlassung unter Aufsicht des Hausarztes anstrebt. Auch die Kindertraumatologie des St. Josefskrankenhauses, die die bei einem wachsenden Organismus besonderen Kompensations- und Reparaturmechanismen berücksichtigt, steht beispielhaft für diese Philosophie.

Weiterführende Informationen zum Gütesiegel "Ausgezeichnet. FÜR KINDER"

Die Kliniken müssen ausnahmslos alle Standards für die multiprofessionelle und interdisziplinäre Versorgung erfüllen. Dies umfasst eine kontinuierliche kinderärztliche bzw. kinderchirurgische Besetzung, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger(-innen) sowie speziell für Kinder qualifizierte Teams aus dem pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Bereich. Die ausgezeichneten Kliniken müssen zeigen, dass sie nicht nur eine gute Basisversorgung anbieten, sondern auch Netzwerke aufgebaut haben, die eine gute Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit seltenen und schwerwiegenden Krankheitsbildern sicher stellen. Auch eine kinder- und familienorientierte Ausrichtung ist Bedingung für die Zertifikatvergabe. Dies zeigt sich an Besuchsregelungen und dem Angebot einer kostenlosen Mitaufnahme eines Elternteils bei Säuglingen und Kleinkindern. Sämtliche Punkte der EACH-Charta (Charta für Kinder im Krankenhaus der European Association for Children in Hospital), wie zum Beispiel räumliche Gestaltung oder Sicherheitskriterien, müssen erfüllt werden. Die Website www.ausgezeichnet-fuer- kinder. de dokumentiert das Anforderungsprofil an die Kinderkliniken, ihre Lage und die Mindestkriterien zur Qualitätssicherung. Das Gütesiegel wurde im Jahr 2009 von der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. (GKinD), der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (GKinD), der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK) und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e. V. (DAKJ) zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) entwickelt.

Vernetzte Patientenversorgung 

Zu sehen sind die Kooperationspartner nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im St. Josefskrankenhaus (von l. nach r.): PD Dr. Christian Weißenberger (Leiter des Zentrums für Strahlentherapie), Professor Dr. Stephan Kersting (Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie und Ärztlicher Direktor im St. Josefskrankenhaus), RKK Klinikum-Geschäftsführer Bernd Fey

RKK Klinikum und Zentrum für Strahlentherapie schließen Kooperationsvertrag

Freiburg, 02. Februar 2016 - Das RKK Klinikum und das Zentrum für Strahlentherapie haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Mit diesem soll die qualitativ hochwertige Versorgung onkologischer Patienten langfristig abgesichert werden. Der Vertrag bildet damit den Rahmen für die schon bewährte Zusammenarbeit auf dem Gebiet der strahlentherapeutischen Versorgung. Ein Vertreter des Zentrums für Strahlentherapie wird bei den Tumorkonferenzen des RKK Klinikums regelmäßig anwesend sein und steht auch für Konsile bei stationären Patienten zur Verfügung. Der Kooperationsvertrag umfasst ferner die weitere Intensivierung der auf das Patientenwohl ausgerichteten Kooperation in den Bereichen radioonkologische Therapie, Pflegeambulanz/Pflegekonsil, Studien, Mitarbeiterqualifizierung/Lehre und Zertifizierungen sowie Qualitätsmanagement-Audits.

RKK Klinikum-Geschäftsführer Bernd Fey betont: "Die weitere Intensi-vierung der Zusammenarbeit trägt den aktuellen Anforderungen des Gesundheitswesens im Sinne einer vernetzten Patientenversorgung Rechnung." Grundlage des Kooperationsvertrags sind die aktuell gültigen Leitlinien und die aktuellen Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO) und der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO).

Der erfolgreichen Zusammenarbeit im Bereich der radioonkologischen Therapie mit perkutaner (durch die Haut verabreichter) Strahlentherapie, stereotaktisch fraktionierter Strahlentherapie (punktgenaue Bestrahlung aus mehreren Raumrichtungen) und kombinierter Chemo-/Strahlentherapie folgten eine Reihe von Patientenveranstaltungen, bei denen das ganze Spektrum moderner Therapieoptionen dargestellt werden konnte. "Die überwältigende Resonanz auf die gemeinsam veranstalteten Gesundheitsforen im vergangenen Jahr unterstrichen das große Interesse an solchen vernetzten Angeboten", erläutert PD Dr. Christian Weißenberger, Leiter des Zentrums für Strahlentherapie und ergänzt: "Patienten schätzen diese enge Zusammenarbeit ihrer behandelnden Ärzte."

Patienten des Zentrums für Strahlentherapie wird in Zukunft ein zusätz-liches pflegerisches Erstgespräch in der Pflegeambulanz angeboten. In diesem werden Patienten auf pflegerische Aspekte, insbesondere was die Haut- und Schleimhautreaktionen anbetrifft, vorbereitet. Zudem bietet es neben dem ausführlichen ärztlichen Aufklärungsgespräch zusätzlich Gele-genheit, eventuell bestehende Ängste vor der Strahlentherapie abzubauen. Patienten erhalten in diesem Gespräch umfassende Informationen und individuelle Anleitungen, mit denen Nebenwirkungen und Probleme unter der Strahlentherapie minimiert werden können. Das überreichte Merkblatt ist Teil eines "Erstausstattungspakets" und enthält u. a. Salben und Kühlelemente (für Brustkrebspatientinnen zudem auch ein für die Strahlen-therapie optimierter BH). Um die individuellen Bedürfnisse der Patienten unmittelbar aufgreifen und entsprechende Angebote unterbreiten zu können, finden regelmäßige Pflegegespräche statt. Dazu gehören die Bera-tung für eine auf die Strahlentherapie optimierte Ernährung, die Organisa- tion einer künstlichen Ernährung sowie Home Care-Diensten oder die Ver-mittlung von Rehasport-Angeboten oder persönliche Gesichtspflege- und Make-up Beratung während und nach der Therapie. Für die Pflegestationen des RKK Klinikums bietet die Pflegeambulanz des Zentrum für Strahlen-therapie Pflegekonsile bei Fragen der Hautpflege oder Wundversorgung unter Strahlentherapie an.

Nachdem für Brustkrebspatientinnen bereits eine Kooperation für Studien eingerichtet ist, intensivieren die Kooperationspartner die gemeinsame Durchführung von klinischen Studien. Außerdem unterstützen sich die Partner bei der Fortbildung und Qualifizierung des Personals (Ärzte, MTRAs, Pflegepersonal und MFAs). Zur Vorbereitung und Durchführung von Audits gewähren sich die Kooperationspartner gegenseitige Hilfe und Unterstützung bei der Auswertung von Kennzahlen und der Bestimmung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität.

Zum RKK-Klinikum

Mit über 28.000 stationären Patienten, 40.000 ambulanten Patienten, 2.000 Mitarbeitern und 180 Ausbildungsplätzen alleine im Pflegebereich zählt das RKK-Klinikum zu den größten Gesundheitsdienstleistern in Südbaden. Zum RKK-Klinikum gehören in Freiburg die Standorte St. Josefskrankenhaus und Loretto-Krankenhaus sowie in Waldkirch das Bruder-Klaus-Krankenhaus. Ergänzt wird das Angebot durch das stationäre Hospiz Karl Josef gGmbH in Freiburg. Gesellschafter sind der Orden der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul, die Kongregation der Schwestern vom hl. Josef Kloster St. Trudpert e. V., die Schwesternschaft St. Elisabeth e. V. und die Kongregation die Franziskanerinnen Erlenbad e.V. Weiterführende Informationen unter www.rkk-klinikum.de

Das Zentrum für Strahlentherapie Freiburg

Als Partner der bestehenden Tumorzentren und der niedergelassenen Ärzte steht das ambulante Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie in Freiburg für eine Philosophie, die höchste medizinische Kompetenz in Verbindung mit menschlicher Zuwendung und Servicequalität in ansprechender Atmosphäre als integralen Bestandteil moderner Strahlentherapie betrachtet. In dem hochmodernen Zentrum hat neben der Tumorbehandlung der Brust, Prostata, Lungen und des Magen-Darm-Trakts auch die innovative Strahlentherapie entzündlicher Gelenkerkrankungen ein einen festen Platz. Weiterführende Informationen zum Zentrum unter www.stz-fr.de

Führungswechsel im St. Josefskrankenhaus

Auf dem Photo zu sehen sind (von l. nach r.): Geschäftsführer Bernd Fey, Professor Dr. Ute Spiekerkötter, Aufsichtsratsvorsitzende Schwester Birgitta Stritt, Dr. Christoph Müller, Professor Dr. Johannes Forster, Professor Dr. Stephan Kersting

Feierliche Verabschiedung von Professor Dr. Johannes Forster

Freiburg, 21. Januar 2016 - Professor Dr. Johannes Forster (65), Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit Neonatologie und Ärztlicher Direktor des St. Josefskrankenhauses (RKK Klinikum), wurde nach fast 20 Jahren mit "Standing Ovations" feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Die ärztliche Leitung übernimmt Frau Prof. Dr. Ute Spiekerkötter (50), Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemeinde Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg; unterstützt wird Sie dabei von Dr. Christoph Müller (46), Leitender Oberarzt. Bereits Anfang Januar hat Professor Dr. Stephan Kersting (41), Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, die Verantwortung des Ärztlichen Direktors im St. Josefskrankenhaus übernommen.

Geschäftsführer Bernd Fey würdigte in seiner Laudatio die auch überregional anerkannten, großen Verdienste von Professor Forster bei der qualitativen Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendmedizin. Beispielhaft hierfür steht die an das St. Josefskrankenhaus angebundene Kinderärztliche Notfallpraxis, die bereits seit 2004 als eine der deutschlandweit ersten Notfallpraxen Hilfe leistet, wenn der eigene Kinderarzt außerhalb der Sprechstunden für die Eltern nicht erreichbar ist; pro Jahr werden heute in der Notfallpraxis ca. 15.000 junge Patienten versorgt. Mit der Entwicklung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit bei der Patientenversorgung, sowie in den Bereichen Aus-, Fort- und Weiterbildung hat Professor Forster das Fundament geschaffen für die beschlossene Zusammenführung der beiden großen Freiburger Kinderkliniken. Dieser auch national vielbeachtete, strukturpolitischer Meilenstein sichert die hohe Qualität der pädiatrischen Versorgung in der Region Freiburg langfristig ab. Das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums vereint voraussichtlich ab 2020 alle Kinder- und Jugendmedizinischen Abteilungen des Universitätsklinikums und des St. Josefskrankenhauses. Der für die Geburtshilfe und das Perinatalzentrum des RKK Klinikums wichtige Teilbereich Neonatologie bleibt auch nach Bezug der neuen Kinderklinik am Standort St. Josefskrankenhaus erhalten. Als Vorsitzender des Deutschen Netzwerkes Evidenzbasierte Medizin, Mitglied der Studienleitung des Studiengangs Master of Medical Education der Universität Bern und zahlreicher Fachgesellschaften sowie Autor von bedeutenden Fachbüchern hat Professor Forster auch über seine Tätigkeit im St. Josefskrankenhaus hinaus gewirkt. In der Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter übt Professor Forster bis heute die Funktion des Landesqualitätsbeauftragten Baden- Württemberg aus. "Ihre ausgezeichnete Vernetzung mit den niedergelassenen Ärzten, ihre Kommunikation auf Augenhöhe und eine sehr große Portion Beharrlichkeit waren die Grundlage und der Erfolgsgarant dafür, dass diese Vernetzung mit der ambulanten Versorgung bis heute ganz hervorragend funktioniert", betonte RKK Klinikum-Geschäftsführer Bernd Fey und ergänzt: "Ihre unkomplizierte und besonnene Art, die frei ist von jeglicher Eitelkeit, macht Sie zu einem sehr angenehmen Zeitgenossen, mit dem man gerne zusammenarbeitet."

Geschäftsführer Bernd Fey zeigte sich überzeugt, dass es mit dem Ärztlichen Direktor Professor Dr. Stephan Kersting gelingen wird, die Position des St. Josefskrankenhauses als Notfallkrankenhaus der Stadt weiter auszubauen. Professor Kersting wechselte Anfang 2014 vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden in das St. Josefskrankenhaus und übernahm die Chefarztverantwortung für die Klinik für Allgemein- Viszeral und Gefäßchirurgie im RKK Klinikum.

Moderne Therapieoptionen bei Arthrose/Gelenkerkrankungen

Gesundheitsforum am 17. Februar 2016 im Konzerthaus Freiburg

Freiburg. Abnutzungserscheinungen und Verletzungen von Gelenken bedeuten für Betroffene große Einbußen in der Lebensqualität. Das RKK Klinikum und das ambulante Zentrum für Strahlentherapie Freiburg laden ein zum Gesundheitsforum "Moderne Therapieoptionen bei Arthrose/Gelenkerkrankungen" am Mittwoch, 17. Februar 2016 um 19:00 Uhr im  Konzerthaus Freiburg (Runder Saal). Interessierte haben die Möglichkeit, sich aus erster Hand über Ursachen, moderne Diagnostik und neue  Behandlungsmethoden bei entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen wie der Arthrose zu informieren. Die im Freiburger St. Josefskrankenhaus tätigen Gelenkspezialisten Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei, Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie, und Oberarzt Dr. Mike Oberle sowie der Leiter des Zentrums für Strahlentherapie, PD Dr. Christian Weißenberger, stehen nach ihren Vorträgen auch für Fragen zur Verfügung. Dabei soll auch kritisch diskutiert werden, in welchen Fällen Operationen vermeidbar sind. Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (info@stz-fr.de, Telefon 0761 / 151 864-05).

Über- und Fehlbelastungen von Gelenken können zu Veränderungen an Knochen, Sehnen und am Gelenkknorpel führen. Eine häufige Folge davon: Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Immobilität, die zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Zu den häufigsten Indikationen gehören die Arthrose, das schmerzhafte Schultersyndrom oder Sportverletzungen wie der Tennis- bzw. Golferellenbogen, der Fersensporn oder eine schmerzhafte Schädigung der Achillessehne. Insgesamt kennt man in der Medizin bis zu vierhundert verschiedene Krankheiten, die mit Gelenkschmerzen einhergehen.

Das lässt bereits erahnen, wie komplex die Fahndung nach den Ursachen ist. Eine genaue Diagnose ist jedoch unerlässlich, um die Beschwerden wirksam behandeln zu können. Am häufigsten betroffen sind die Gelenke, die im Alltag am stärksten strapaziert werden. Haben konservative Behandlungs- Therapien keinen oder nur unzureichend Erfolg gezeigt, stehen bei der Behandlung von Knie-, Hüft-, Fuß- oder Schultergelenkschmerzen minimalinvasive Verfahren zur Verfügung.

"Wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept. Dadurch kann zumeist eine gute Behandlung der Beschwerden und das Voranschreiten der Krankheit gehemmt werden", betont Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei. "Patienten, bei denen medikamentöse oder physiotherapeutische Behandlungen nicht zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden führt, können von der therapeutischen Wirkung moderner Strahlenmedizin profitieren", betont PD Dr. Christian Weißenberger. Die unmittelbar schmerzlindernde Wirkung der im Vergleich zur Tumorbehandlung sehr viel niedrigeren Dosis basiert vor allem auf der Auslösung antientzündlicher Reaktionen im bestrahlten Gebiet verbunden mit einer Hemmung und Modulation von Autoimmunprozessen.

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